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Neues Planungsbüro für Kinder-Campus


Die bestätigten Feuerwehrkommandanten mit Bürgermeister Markus Haas (li.). (Foto: Hofherr)

(hof) Mit 15 Minuten Verspätung begann am Montag die Juni-Sitzung des Waldbrunner Gemeinderats. Grund dafür war eine nicht-öffentlich Tagesordnung, die von den Bürgervertretern in Abwesenheit ihrer Wähler besprochen wurde, von denen etwa 50 vor dem Sitzungssaal auf den Sitzungsbeginn warteten.

Bevor Bürgermeister Markus Haas nach Öffnung der Saals in die Tagesordnung einsteigen konnte, gab es im Rahmen einer sogenannten Bürgerfragestunde Fragen zur Ausgestaltung der Forsthausstraße, die zum Wohle von sechs Personen verkehrsberuhigt wurde, worunter 120 andere Bürger zu leiden hätten, so der Eindruck eines Betroffenen Bürgers, der die “Sache so nicht stehen lassen will”. Weitere Fragen drehten sich um die Kinderbetreuung und um ein Parkverbot rund um den Kindergarten in Oberdielbach und dessen Einhaltung.

Nachdem das Gemeindeoberhaupt die Bürgerfragestunde geschlossen hatte, ging es gleich im ersten Tagesordnungspunkt erneut um die Zukunft der Kinderbetreuung. Hatte das Architekturbüro Link und Schmitt aus Eberbach in einer Machbarkeitsstudio bereits dargestellt, dass die Zentralisierung der Kinderbetreuung im Gebäude der Winterhauch-Grundschule realisiert werden kann, ging es nun um die Auftragsvergabe für die Planung dieses “Waldbrunner Kinder-Campus”, so die Bezeichnung der Verwaltung für diese Maßnahme. Aufgrund eines vollen Auftragsbuchs hatte sich das Büro Link und Schmitt zurückgezogen, weshalb der gebürtige Limbacher Bernhard Bangert, sein Planungsbüro [Enders/Weiss/Bangert](http://www.endersweissbangert.de) aus Hochheim am Main und dessen Referenzen für den Kindergartenbau präsentierte. Da es vonseiten des Gremiums keine Einwende gab, wurde der Abschluss eines Architektenvertrags für die Einrichtung einer siebengruppigen Kindertagesstätte in der Winterhauch-Schule beschlossen. Die Technikplanung wird vom Planungsbüro Schmitt & Partner GmbH aus Mauer übernommen. Auch diesem Verwaltungsvorschlag folgte der Gemeinderat anschließend.

In einem weiteren TOP stand die Sanierung und Modernisierung des Rathauses im Fokus. Auch hier ist das Büro PSP aktiv. Da in dem knapp vier Jahrzehnten alten Bau auch die Heizung erneuert werden muss. Auf Empfehlung der Planer wurde der Einbau eines Blockheizkraftwerks in Kombination mit einem Öl-Brennwertkessel beschlossen.

Weitere Auftragsvergaben betrafen den Ortsteil Oberdielbach. Zunächst erhielt die Firma Metallbau Peter aus Epfenbach den Auftrag, für die Angebotssumme in Höhe von 30.228,38 Euro Verglasungs- und Metallbauarbeiten insbesondere an der Außenfassade der Friedhofskapelle vorzunehmen. Die Ausstattung der Kapelle mit neuen Kunststofffenstern und - Türen wird für 7.378 Euro die Firma Fenster Schwing aus Eberbach übernehmen. Danach erhielt die Zimmerei Holzner aus Waldbrunn den Auftrag, am Brandweiher ein Bushäuschen in Holzbauweise zu errichten. Der Preis beläuft sich auf 15.740,96 Euro. Außerdem soll auf dem Gelände des inzwischen zurückgebauten Brandweihers eine Wildblumenwiese angelegt werden.

Mit Feuerwehrpersonalien beschäftigte sich das Gremium im TOP 5. In den verschiedenen Abteilungswehren waren im Frühjahr diverse Wahlen durchgeführt worden, die nun vom Gemeinderat bestätigt werden mussten. Die Zustimmung erfolgte jeweils einstimmig. So wurden folgende Personalien beschlossen: Christoph Haaf, stellvertretenden Abteilungskommandant, FFW Strümpfelbrunn, Thomas Edelmann, 1. stellvertretender Abteilungskommandant, FFW Mülben, Marko Stephan, Abteilungskommandant, FFW Dielbach, Tobias Schäfer, 2. stellvertretender Abteilungskommandant, FFW Dielbach, Björn Erb, 1. stellvertretender Gesamtkommandant, FFW Waldbrunn, Richard Helm, 2. stellvertretender Gesamtkommandant, FFW Waldbrunn. Nach erfolgter Zustimmung überreichte Bürgermeister Markus Haas die jeweiligen Bestellungsbescheide.

Zur Stärkung der Tourismus auf dem Winterhauch und dem Trend zum Wanderurlaub folgend, hatte der Gemeinderat im November 2017 die Ausstattung der Wanderwege rund um den Katzenbuckel und die Waldbrunner Ortsteile mit einer Zielorientierten Wanderwegweisung beschlossen. Das Büro Schwegler aus Eppelheim hat die Planungen nun abgeschlossen, sodass die Montage der Schilder und Pfosten an 100 Wegweiserstandorten anstand. Der Auftrag wurde für den Preis in Höhe von 14.800 Euro an die Firma Hackel Bau aus Waldbrunn vergeben. Da ein Radlader des Bauhofs aufgrund seines Alters und der enormen Instandhaltungskosten ausgemustert werden muss, hatte der Gemeinderat die Neubeschaffung zu beschließen. Der neue Kramer-Radlader, der auch beim Winterdienst zum Einsatz kommt, wird von der Firma Zürn aus Buchen für den Preis von 88.770 Euro geliefert. Außerdem wird der alte Radlader für 20.230 Euro in Zahlung genommen, sodass sich die tatsächlich zu zahlende Summe auf 68.540 Euro reduziert. Die Lieferzeit des Fahrzeugs beläuft sich auf ein Vierteljahr. Darüber hinaus beschlossen die Gemeinderäte die Beschaffung eines sogenannten Dückers mit dem Grünstreifen entlang von Straßen bearbeitet werden. Der Auftrag ging ebenfalls an die Firma Zürn aus Buchen. Der Preis beläuft sich auf 65.360 Euro. Das Altgerät wird für 5.300 Euro in Zahlung genommen.

Nachdem das ehemalige Sporthaus im Strümpfelbrunner Gewerbegebiet „Zum Sobertsbrunnen“ seit einigen Jahren leer steht, hat nun die Firma Gehrig+Tochter aus Schollbrunn eine Umnutzung zum Schreinerbetrieb beantragt. Da man am aktuellen Standort keine Expansionsmöglichkeiten hat, will das Unternehmen die Produktion durch die Beschaffung neuer und zusätzlicher Maschinen nach Strümpfelbrunn verlagern. Dort könne man dem Markt besser begegnen und konkurrenzfähiger werden, heißt es im Antrag. Da es sich um eine baurechtlich zulässige Nutzungsänderung handelt, stimmte der Gemeinderat dem Bauantrag zu.

Hatte man in den vorherigen TOP meist Geld ausgegeben, folgten nur Besprechungspunkte, die Einnahmen für den Gemeindehaushalt generierten. So wurde zunächst ein Bauplatz im Gewerbe- und Mischgebiet „Waldbrunner Höhe“ zum Preis von 73.600 Euro veräußert, bevor danach ein Platz im Baugebiet „Hahnenfeld“ verkauft wurde. Hierfür fließen 57.285 Euro in die Gemeindekasse. Mit der Annahme diverser Spenden endete die Junisitzung der Waldbrunner Gemeinderats.


02.07.18

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